Die Erlöserkirche in Aachen-Brand ist eine ehemalige römisch-katholische Filialkirche der Pfarrei
St. Donatus im „Pastoralen Raum Aachen-Forst/Brand“ im Bistum Aachen. Am 1. Juni 1969 wurde der Grundstein für die Erlöserkirche gelegt.
Am 1. Juni 1969 wurde der aus Muschelkalk bestehende Grundstein gelegt und rechts vom mittleren Kirchenportal in die Außenwand eingesetzt. Er hat die Form eines gleichseitigen Kreuzes.
Bei dem Kirchengebäude handelt es sich um eine Saalkirche über rechteckigem Grundriss. Die Erlöserkirche ist im Juni 2016 zum Columbarium St. Donatus geworden.
Auffallend ist die Aufteilung des Raumes in fünf zylinderförmige Kapellentrakte für die Urnenkammern anstelle der sonst üblichen Stelensäulen,
womit der eigentlich rechteckige Gesamtraum in mehrere abgerundete Abschnitte unterteilt und damit aufgelockert wird.
Die „Kapellenbereiche“ sind derart gruppiert, dass sie durch ihre wechselnden Blickachsen
und Sichtbezüge untereinander und mit dem Gesamtraum optisch und lichttechnisch in Verbindung treten.
Sie sind jeweils einem Heiligen gewidmet, der zur Örtlichkeit einen besonderen Bezug hat und als Figur an der Außenwand auf einem Sockel angebracht ist.
In der Gottesdienstkapelle finden regelmäßige offene Andachten statt.
Heute ist die frühere Erlöserkirche noch immer Gotteshaus: Ein würdevoller Ort für Trauer,
aber auch für menschliche Begegnung und ein Ort, an dem sich die christliche Hoffnung auf Auferstehung offenbart.
Das Columbarium ist noch im Besitz ihrer früheren Orgel, die 1975 von der Firma Wilbrandt in Übach-Palenberg hergestellt worden ist.
Sie ist ausgestattet mit 31 Registern auf drei Manualen und Pedal und verfügt über eine elektrische Registertraktur und mechanische Spieltraktur.