Sankt Petri die katholische Pfarrkirche in Hüsten im Sauerland an der Ruhr, der markante Turm, sichtbar das Wahrzeichen des kleinen Städtchens.
Auf der Empore die Hauptorgel, die 1937 von Anton Feith (Paderborn) erbaut wurde und 1992 von Orgelbaufirma Stockmann (Werl) renoviert wurde.
Die Pfarrgemeinde und der Verein Kirchenmusik St. Petri Hüsten e.V. plante die Orgel in der Pfarrkirche St. Petri zu sanieren und zu erweitern.
08.01.2018
Mit der Umsetzung des Ganzen wurde die Orgelbaufirma Rieger aus Vorarlberg im Allgäu betraut. Bilder oben: Am 08.01.2018 wurde mit der Baumaßnahme begonnen.
Die Mitarbeiter des Orgelbauers sind nun mit dem Ausbau der Orgelpfeifen beschäftigt.
12.01.2018
Im Kirchenschiff und in der Turmkapelle sammeln sich inzwischen bereits Hunderte kleinste bis größere Pfeifen und andere Einzelteile.
Anschließend pusteten die Orgelbauer die Pfeifen mit Pressluft durch und wuschen sie aus, um Staub und Schmutz von mehr als drei Jahrzehnten zu entfernen.
Vorallem die meisten kleinen Pfeifen, die kleinste misst kaum einen Zentimeter, sind aus einer Legierung aus Zinn und Blei
in wechselnden Mischungsverhältnissen gegossen und dürfen nur mit Handschuhen angefasst werden.
Auch die Windladen, die Halterungen, in denen die Register innerhalb der Orgel stehen, werden durch neue ersetzt.
Bild 2: in den kleinen Paketen sind Ziegelsteine, die zur Beschwerung dienen.
17.01.2018
Links neben dem Chor wurde die Kreuzgruppe abgenommen, sie wurde vor der Orgelempore neu ausgerichtet. An dieser nun freien Stelle kommt die neue Chororgel.
Hier wird noch einmal, da die Kirche unter Denkmalschutz steht, die Farb- und Putzschicht auf eventuell vorhandene Wandgemälde überprüft.
Bild 2: hier werden die Kabelstränge zum Solowerkgelegt.
Die ersten neuen Holzorgelpfeifen sind bereits geliefert und werden hier fachgerecht vormontiert.
Die Membranenlade mit den Ledermembranen wird hier von Staub und Schimmel gesäubert.
Mittels Flaschenbürsten und neutralem Reiniger entfernen sie dem Schmutz an den Metallpfeifen mit Zinn-Blei-Legierung.
Sechs bis sieben Wochen werden Pflege und Wartung dauern. Die ersten Arbeiten am Relais mit ungeschützten Kontaktstellen.
23.01.2018
Heute werden die die im Frontbereich sichtbaren großen Labialpfeifen aus Metall ausgebaut, in der Reihe dahinter die Hölzerne Labialpfeifen.
Die Orgelpfeifen haben je nach Größe ein Gewicht bis zu 60 Kg. Hier werden Sie mit dem Lastenaufzug zur Reinigung nach unten befördert.
Die Orgelelemente der alten Feith Orgel von 1937 sind komplett abgebaut der Spieltisch bereits unter der Empore zur Abholung bereitgestellt.
26.01.2018
Die neuen Kabel werden an der Chorwand eingezogen.
Die ersten gesäuberten großen Labialpfeifen sind schon wieder eingebaut. An den neuen Schalttafeln werden die Relais angeschlossen.
Die Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach (Vorarlberg) liefert heute Solowerk und Spieltisch an. Kantor Peter Volbracht und Herr Volmer helfen tatkräftig beim Abladen mit.
In großen Kisten ist das Solowerk verpackt, der Kirchenraum wird zur Lagerhalle, am Montag wird das neue Solowerk eingebaut.
Jetzt wird es schwierig, der Spieltisch wird abgeladen. Mit Trecker und Gabel tastet sich Herr Vollmer an den schweren Spieltisch ran.
Es ist geschafft, der Orgelspieltisch ist vom Wagen.
Und nochmals kommt es auf Zentimeter an, die schwere Kiste passt gerade eben duch die große Kirchentür.
29.01.2018
Heute wird der Spieltisch ausgepackt und zum Transport auf die Orgelempore vorbereitet.
Hier ein Blick ins Innenleben des freistehenden Spieltisch. Die Elektronik mit Anschlusstableaus im Spieltisch
Das Bild rechts zeigt den Fußbereich des Spieltischs mit den Schwelltritten.
Der 300 Kilogramm schwere Generalspieltisch der Orgel wird heute in einer aufwändigen Aktion vom Kirchenraum auf die Orgelempore gehievt.
Geschafft, der schwere Spieltisch ist auf der Orgelempore angekommen, hier wird er jetzt ausgerichtet und vervollständigt.
31.01.2018
Die großen Labialpfeifen auf der linken Seite der Empore sind schon wieder eingebaut. Der neue Spieltisch ist ausgerichtet und verkabelt.
Die Orgel nimmt langsam Form an.
02.02.2018
Hinter dem hinter dem Hochaltar ensteht das neue Solowerk.
Hinter dem hinter dem Hochaltar wird ein geschlossenes Orgelgehäuse eingebaut.
Die Kabel wurden vorab unter Putz gelegt und verbinden das Solowerk mit dem Hauptspieltisch auf der Orgelempore.