Im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen). Die katholische Pfarrkirche Zur Heiligen Familie ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude am Kirchplatz in Kamen.
Das Gebäude wurde von 1901 bis 1902 von August Menkes als verputzter Bau mit Eckquaderung errichtet.
Am Weg zwischen dem Portal der Kirche Hl. Familie und dem Nordzugang, hier die große und die kleine ehemalige Glocke der Kirche Hl. Familie,
die 1987 aus dem Turm entfernt werden mußten. Die Inschrift auf den beiden Glocken ist lateinisch und verweist auf Maria
"im Chor"
Die Apsiden der nach Süden ausgerichteten, neugotischen Querhausbasilika stehen auf einem polygonen Grundriss. Die neugotische geschnitzte Ausstattung
besteht aus den Altären und dem Kanzeldeckel mit durchbrochenen Fialaufsätzen.
Fenster im Chor, von Christian Göbel, 1952.
Fenster links: Maria, oben: Verkündigung an Maria, unten: Christi Geburt, im Maßwerk: ECCE ANCILLA DOMINI.
Fenster mitte: Heilige Dreifaltigkeit, unten: Darbringung Jesu im Tempel, im Maßwerk: GLORIA TIBI TRINITAS.
Fenster rechts: St. Joseph von Nazareth, unten: Flucht nach Ägypten, im Maßwerk: ITE AD JOSEPH.
Links der Apsis: Statue des Hl. Josef. Rechts der Apsis: Christusstatue.
"Altar im Chor"
Den neugotischen Altar schmücken spätgotische Figuren aus dem Leben Christi. Mittelpunkt des Altars ist der Tabernakel.
Er ist mit den Initialien A und D verziert und aufwändiger Architektur gestaltet.
Die Türen und Nischen sind vergoldet. An den Chorseitenwänden stehen zwei polychrom (mehrfarbig) gefasst Heiligenfiguren.
"Engel & Altäre"
Bild 1 + 3: Die 2 Engelstatuen befinden sich rechts neben der Apsis.
Bild 2: Der Marienaltar, steht mittig in einer Nische,
eine bemalte 1,20 m hohe Madonna aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die als Mutter Jesu und Königin das Jesuskind auf dem Arm trägt.
Bild 2: Hier lädt die bekannte Marien Ikone der Immer-währenden-Hilfe zum Beten ein.
Bild 2: Hier lädt die bekannte Marien Ikone der Immer-währenden-Hilfe zum Beten ein.
Bild 3: Pietà, die Muttergottes in sitzender Position zeigt,
den vom Kreuz genommenen Leichnam Jesu auf ihren Knien und in ihrem Arm wiegend.
"Kanzel"
Zur Ausstattung gehört auch eine aus Holz gefertigte neugotische Kanzel, vom Ende des 18. Jahrhunderts, einem Kanzeldeckel mit durchbrochenen Fialaufsätzen.
"Im Seitenschiff"
Fenster im Seitenschiff, von Christian Göbel, um 1955.
Bild 1: Die zehn Gebote: Du sollst Vater und Mutter ehren. Bild 3: Die zehn Gebote: Du sollst nicht töten.
„Kreuzwegstationen“
Kreuzwege veranschaulichen den Passionsweg Jesu in Bildern, hier zeichnet der Maler im Hintergrung immer wieder das alte Jerusalem.
„Klais-Orgel“
Die Orgel wurde 1934 von Orgelbau Johannes Klais eingebaut.
Hier geht es zur Orgelempore, die große Klaisorgel mit ihren Labial- und Lingualpfeifen.
Im Jahr 1934 erbaut Hans Klais die Orgel, sie verfügt über Man/Reg III/43. Eine Umbau/Restaurierung erfolgte 1997 durch rest. Philipp C.A. Klais.
Von der Orgelempore der Blick ins Kirchenschiff und auf den Chor mit dem prachtvollen Altar. Bild 2: Im Seitenschiff die wunderschöne Weihnachtskrippe.