Netra liegt im Tal der Netra im Zentrum der Landschaft Ringgau.
Der mächtige Kirchturm mit den vier zu Ecktürmchen ausgestalteten Wichhäuschen wurde 1480 errichtet und diente ursprünglich als Wehrturm.
Die seit der Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen evangelische Kirche ist im gotischen Stil gebaut und ist dem Apostel Jakob geweiht.
"Im Chor"
Bild 1: Blick ins Netzgewölbe des Chores. 1978 bis 1980 wurde das Kircheninnere in den Originalfarben von 1843 gestrichen.
Bild 3: auf dem Altar die Figuren, der Gekreuzigte, Maria sowie Johannes der Täufer.
Bild 3: Im Chorraum der Kirche befindet sich der Mittelteil eines einst größeren spätgotischen Beweinungsaltares,
ein Andachtsbild aus dem 15. Jahrhundert, Jakobskirche Netradas die Beweinung Jesu vor der Grablegung darstellt und vermutlich aus einer Erfurter Mönchsschule stammt.
"Taufbecken & Kanzel"
Zu den erhaltenen Ausstattungsstücken zählend die über 500 Jahre alte Taufschale und der Kanzelbau.
"Die Orgel"
Auf der Westempore die Orgel, die mit Schnitzarbeiten und Vergoldungen verzierte Schauseite.
Das reich verzierte Orgelprospekt wurde um 1730 eingebaut.
Die Empore ist U-Förmig mit zwei Sitzreihen und geht bis an Chor.
Der Orgelprospekt ist barock. Häufig ist wie hier, hinter einem barocken Orgelprospekt Technik des 20. Jahrhunderts verborgen.
Das Pfeifenwerk steht auf Kegelladen mit elektropneumatischer Ton- und Registertraktur.
Pfeifen werden gruppenweise zu einzeln ein- und ausschaltbaren Registern zusammengefasst, um das Klangbild einer Orgel während des Spiels verändern zu können.