Österreich - Eben am Achensee

Katholische Pfarrkirche hl. Notburga

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Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Eben am Achensee steht außerhalb des Ortes über dem Inntal in der Gemeinde Eben am Achensee im Bezirk Schwaz im Bundesland Tirol. Der barocke Saalbau mit einem gotischen Chor und Nordturm ist von einem Friedhof umgeben.

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Das Langhaus zeigt eine geschweifte Westgiebelfront. Der Chor hat einen Fünfachtelschluss. Die Kirche zeigt Rundbogenfenster mit geschweiften Oberlichtfenstern. Die fünf Hauptgemälde mit der Notburgageschichte (Hobelspanwunder, Sichelwunder, Ochsenwunder, Engelwunder, Notburga als Fürsprecherin) bilden mit den je fünf Seitengemälden (und ihren lateinischen Inschriften), den darunter geschriebenen deutschen Sprichwörtern und den je zu zweien angebrachten 16 Grisaillebildern verschiedener Tugenden eine kompositionelle Einheit“ (J.M. Oesch, Innsbruck)

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Der Hochaltar um 1740 ist ein Säulenaltar und trägt Statuen der Heiligen Heinrich II., Leopold, Ignatius, Rupert, Raphael und Michael, die ersten zwei Statuen von Franz Xaver Nißl um 1760. Die Chorkartusche zeigt das Wappen Tannenberg und Starhemberg.

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In der Mitte steht in der kapellenförmigen Nische hinter Glas der in kostbare, goldgestickte Gewänder gekleidete Leib der hl. Notburga; in der erhobenen Rechten erhebt sie die Sichel, die Linke nimmt die Schürze mit Brot empor; am linken Unterarm hängt die Kanne.

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Bild 1+3: Auch diese beiden Seitenaltäre (li: Hl. Familie, re: Kreuzaltar) entstanden wie der Hochaltar als Stiftung des Grafen Tannenberg um 1740/1741 und sind Meisterwerke der spätbarocken Tischler- und Bildhauerkunst.

Bild 2: In einfachen barocken Formen geschnitzt; bei der letzten Restaurierung wurde die ursprüngliche Marmorierung des Kanzelkorpus aufgedeckt und dem Stuckmarmor des Dachs farblich angepasst (Rot-Grün-Ocker-Töne).

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Der Orgelprospekt aus dem 18. Jahrhundert beinhaltet ein Werk von Franz Reinisch II. aus dem Jahre 1891.

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Die Orgel hat 18 Register mit rund 1000 Pfeifen auf Schleifladen von 2 Manualen und Pedal. Sie ist eines der letzten mechanischen Werke des Tiroler Orgelbaumeisters aus Steinach am Brenner.

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Quellennachweis:

WIKIPEDIA

Pfarre Eben

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PERTISAU am Achensee

Dreifaltigkeitskirche