Die Wiener Karlskirche ist eine römisch-katholische Kirche im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden.
Sie liegt an der Südseite des zentrumsnahen Karlsplatzes und ist einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen und eines der Wahrzeichen Wiens.
Video oben: Ein visueller Rundgang durch die Wiener Karlskirche.
"im Chor"
Das Bild am Hochaltar, die Aufnahme des heiligen Karl Borromäus in den Himmel darstellend,
ist vom älteren Fischer konzipiert und von Ferdinand Maximilian Brokoff ausgeführt worden.
Der Hochaltar stammt in seiner Gesamtkonzeption von J. B. Fischer von Erlach (Modell der plastischen Wolkendekoration von Ferdinand Brokoff, 1728).
Den Tabernakel bekrönt ein barockes Kruzifix, die beiden vergoldeten Engel stammen von Lorenzo Mattielli, die Stuckfigur des heiligen Karl Borromäus von Alberto Camesina;
seitlich auf dem Gebälk die vier Kirchenväter.
"Seitenaltäre"
Taufkapelle mit reizvoll bemalter ovaler Kuppel (Scheinarchitektur und Blumen) von Gaetano Fanti;
Altarbild „Christus und der römische Hauptmann" von Daniel Gran (1736).
Altarbild; "Jesus heilt einen Gichtbrüchigen" von Giovanni A. Pellegrini.
Altarbild; "Die Himmelfahrt Mariens" von Sebastian Ricci.
Bild 1: Taufbecken. Bild 2: Altar; "Jesus erweckt den Jüngling in Naim", ein Bild von Martino Altomonte. Bild 3: Der Hl. Josef.
"Kanzel"
Kanzel mit reich vergoldeten Ornamenten und weit übergreifendem Baldachin, auf dem Schalldeckel zwei Putten.
"Barockorgel"
Auf der Orgelempore mit ihrem Säulenvorbau befindet sich eine Barockorgel, deren Erbauer unbekannt ist.
Das mittlere Gehäuse stammt aus der Zeit um 1739. Das Instrument wurde jedoch 1847 von Joseph Seyberth grundlegend modifiziert
und mit einem freistehenden Spieltisch ausgestattet. Beide Seitenflügel stammen ebenfalls aus dieser Zeit.