Schmallenberg Sauerland/NRW

Sankt Alexander

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Die St.-Alexander-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche in Schmallenberg. Pfarrpatron ist der heilige Alexander von Rom. Sie gehört zum Dekanat Hochsauerland-Mitte im Erzbistum Paderborn. Die Pfarrkirche St. Alexander besteht aus zwei in der Außenansicht besonders deutlich zu unterscheidenden Bauten: der alten Kirche mit ihrem gotischen Chor und dem im neuromanischen Stil errichteten Anbau von 1906.

Romanische Kirche 12 Jhd.

Sankt Alexander, Schmallenberg Sauerland

Die alte Kirche ist nach der Renovierung ohne Bänke geblieben; so wurde ein Raum geschaffen, der flexibel für Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte genutzt wird.

"Altar der romanischen Kirche"

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Neben dem Altarbild erkennt man links den Kirchenpatron Alexander, rechts den hl. Florian. Über den früheren Sakristeitüren stehen der hl. Nepomuk (rechts) und der hl. Fanz Xaver (links), geschaffen von dem Schmallenberger Künstler Adam Dedam, der auch als Schöpfer des gesamten Altares vermutet wird. In der Mitte strebt die Darstellung des siegreichen Erlösers in die Höhe.

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Rechts und links vom alten Hochaltar finden sich die Figuren des hl. Petrus (mit dem Schlüssel) und Paulus (mit dem Schwert).

Sankt Alexander, Schmallenberg Sauerland

Die Statue oberhalb des Beichtzimmers, im Übergang von der romanischen zur neuromanischen Kirche zeigt die Hl. Anna mit Maria als Kind auf dem Arm. Die Heilige Anna ist die Mutter von Maria, also die Großmutter Jesu.

Neuromanische Kirche 1905/1906

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Der dominante Chorraum, der den Hochaltar mit Tabernakel beherbergt, ist Bezugspunkt des wichtigsten Ortes, des Altares. Bei der Renovierung und Neugestaltung entstand die neue Altarinsel, auf der der Altar aus dem Chorraum heraustritt und von allen Seiten frei zu umgehen ist. Das ermöglicht durch die seitlichen Bänke eine 3-seitige Versammlung um den Altar. Die ursprüngliche Höhe des Hochaltares wurde abgesenkt.

"Chorfenster"

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Die Fenster im Chorraum zeigen links Papst Pius X (1903-1914), rechts den hl. Nikolaus v. d. Flue und in der Mitte den auferstandenen Christus.

"Hochaltar"

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Auf der linken Seite des Altaraufsatzes befindet sich der Hl. Alexander als Kirchenpatron und die Hl. Elisabeth als Vorbild selbstloser Nächstenliebe. Auf der rechten Seite der Hl. Benedikt als Verweis auf die engen Beziehungen zum Kloster Grafschaft und der Hl. Bonifatius, als Apostel der Deutschen auch für die Missionierung dieser Region.

"Marienaltar"

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Der linke Seitenaltar ist Maria, der Gottesmutter, gewidmet.

"Valentinsaltar"

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Die Verehrung des Hl. Valentin (geb. 226 nach Chr., Bischof und Märtyrer von Terni) als Stadtpatron lässt sich um 1750 nachweisen, geht aber vermutlich auf ältere Zeiten zurück. Das Altarbild erweist sich als Werk des 19. Jahrhunderts im Stile des Historismus und wurde von Professor Louis Feldmann (geb. 1856) erstellt.

"Säulenheiligen"

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Der Weg durch das Mittelschiff führt an den sogenannent Säulenheiligen vorbei.

Bild 1: St. Valentin als Stadtpatron

Bild 2: Augustinus als Kirchenlehrer

Bild 3: Liborius als Patron des Erzbistums Paderborn

Bild 4: Nikolaus als Patron der Kaufleute

Diese Figuren stammen aus der barocken Ausstattung der alten Kirche aus der Zeit um 1750.

"Taufbrunnen"

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Der Taufbrunnen wurde 1958 von Wilhelm Winkelmann aus Oberelfringhausen bei Barmen gearbeitet. Er ist aus Schmiedebronze gehämmert.

"Heiligen"

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Bild 1: In der rechten Wandnische steht die Statue des hl. Josef.

Bild 2: Über dem Hauptportal findet sich ein Fenster mit dem hl. Christopherus, dargestellt als Riese mit Stab, der das Jesuskind auf seinen Schultern trägt.

Bild 3: In der linken Nische steht die Statue des Hl. Antonius von Padua

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St. Sebastian Patron der Schützen und Soldaten

"Der Kreuzweg"

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Der Kreuzweg wurde 1958 von dem Künstler Bernhard. Hartman aus Linteln bei Warendorf geschaffen. Die Elemente sind nicht senkrecht an die Wand gelehnt, sondern neigen sich dem Betrachter zu, damit die Beter mit in das Geschehen hineingenommen werden.

"Orgel"

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Die bei der Renovierung komplett überarbeitete Orgel wurde während des 2. Weltkrieges von der Firma Klais in Bonn als Opus 970 gebaut. Ihre Einweihung erfolgte am 30. April 1944. Anzahl Orgelpfeifen: knapp 2000. Anzahl Register: Das Instrument verfügte über 35 Register, davon 32 klingende Register sowie zwei „combinierte“ Register (Auszüge) und eine Transmission, verteilt auf drei Manual und Pedal mit elektropneumatisch gesteuerten Kegelladen.

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Quellennachweis:

Wikipedia

Kirchenführer St. Alexander

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Berghausen

Pfarrkirche St. Cyriakus