Der St.-Veits-Dom, tschechisch Katedrála sv. Víta, auf der Prager Burg ist die Kathedrale des Erzbistums Prag und das größte Kirchengebäude Tschechiens.
Ein visueller Rundgang durch den Veitsdom.
Das Hauptschiff der Dreischiffkathedrale ist von einem kontinuierliches Netzgewölbe durchzogen. Der Altarraum, erbaut von Peter Parler, ist eines der Highlights des Veitsdoms.
Bild 1: Grabmal des Hl. Adalbert, er gilt als Schutzpatron von Böhmen.
Bild 2: Aus dem 16. Jahrhundert stammt das in der Mitte des Chores errichtete Mausoleum der Habsburger.
Die seitlichen niedrigeren Nebenschiffe sind ringsum mit einem Kranz von neunzehn Kapellen umgeben.
Eine besondere Sehenswürdigkeit im Innern der Kirche ist die Rotunde aus dem Jahr 925 mit den Heiligengräbern.
Äußerst kunstvoll sind auch die Seitenaltäre und jene im Chorumgang.
Ein Meisterwerk stelle die bunten Glasfenster von Alfons Mucha und Max Švabinský.
Bild 2: Fensterrosette „Die Erschaffung der Welt“ das wunderschöne mittelalterlich wirkende Rossettenfenster in der Westfassade aus dem Jahre 1925.
Bild 1: Der Veitsdom besitzt zwei Orgelprospekte. Der obere Prospekt gehörte zu einer Barockorgel, die 1765 von Anton Gartner erbaut wurde.
Bild 2: Der untere neoklassizistische Prospekt enthält die heutige Domorgel. Sie wurde von Josef Melzel in den Jahren 1929–31 gebaut.
Vor der Westseite des Doms befindet sich das Goldene Portal, welches der Haupteingang des Doms war. Das bunte Mosaik über dem Portal
wurde im 14. Jahrhundert von venezianischen Kunsthandwerkern hergestellt und zeigt das Jüngste Gericht.
Der Burghof führt zum St.-Georgsplatz, wo man die St.-Georgsbasilika, das Königliche Palais und andere interessante Gebäude vorfindet.