Das StiftsMuseum befindet sich „hinterm Dom“ inmitten des Xantener Stiftsbezirks, in den historischen Räumen des einstigen Viktorstifts am Kreuzgang.
Video oben: Ein visueller Rundgang durch den Xantener Dom.
"Museum"
Reliquiare, zu sehen sind zum einen für die Aufnahme von Reliquien geschaffene Kästchen.
Das Kreuzfußreliquiar aus vergoldeter Bronze (Niedersachsen, um 1150) sogenannter Kleiner Viktorschrein.
Bild 1: im Rheinland geschaffenes ovales Kästchen (nach 1166/um 1200)
Bild 2: Madonnenreliquar
Embriachikästchen. Venedig, Embriachi-Werkstatt Ende 14. Jahrhundert. Goldemailkreuz.
Bild 1: Pietà.
Bild 2: Johannesschüssel
Bild 3: In der Vision des Sehers Johannes (Offb 12,7) besiegt der
Erzengel Michael den Teufel in Gestalt eines Drachen und stößt ihn hinab auf die Erde: „Da entbrannte im Himmel ein Kampf;
Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen.
Altarschrein
Das StiftsMuseum Xanten beherbergt derzeit besondere Schätze spätmittelalterlicher Schnitzkunst. Es handelt sich um 14 Heiligenfiguren eines Altarschreins aus der Zeit um 1440.
Dieser Schrein bildete über 400 Jahre lang das Herzstück des Hochaltars in der Klosterkirche der Zisterzienser-Abtei Kloster Kamp (Kamp-Lintfort).
Mitte des 19. Jahrhunderts gelangten die Figuren in die Pfarrkirche St. Peter Rheinberg.
Als Leihgabe der Kirchengemeinde St. Peter Rheinberg sind sie seit März 2018 im StiftsMuseum Xanten ausgestellt.
Skulpturen
Hier sind zumeist spätmittelalterlichen Skulpturen versammelt.
Bild 1: Hl. Helena.
Bild 2: Hl. Severus.
Bild 3: Hl. Maria Kölner Madonna (um 1330/40).
Liturgie
Hier werden liturgische Geräte und textiler Raumschmuck hier gemeinsam präsentiert.
Bild 2: 12. Kreuzwegstation: Jesus stirbt am Kreuz,
Bild: 3: Apostel Petrus um 1520.
Paramente
Dem umfangreichen Bestand an liturgischen Kleidungsstücken und Stoffen sind zwei Räume gewidmet.
In den meist frei aufgestellten Vitrinen können sowohl Vorder- als auch Rückseiten der liturgischen Obergewänder betrachtet werden.
Bild 1: Dalmatiken der "Roten Kapelle"
Bildniss
Hand- und Druckschriften
Dieser Schauraum zeigt in der Hauptsache Hand- und Druckschriften vom 12. bis 18. Jahrhundert.
Auszüge aus einer Bibel (um 1130/50) mit nachträglichen Neumennotierungen, ein Missale mit an der Kölner Malerei orientierten Miniaturen (um 1430/40).